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SPD in neuer Wahlumfrage vor der Union

Die SPD ist in der Sonntagsfrage erstmals seit Februar 2017 wieder stärkste Partei im ARD-DeutschlandTrend. CDU/CSU kommen auf 20 Prozent der Stimmen, die SPD auf 25 Prozent.

Wenn bereits am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU, auf 20 Prozent der Stimmen (-7 im Vgl. zu Anfang August) und die SPD käme auf 25 Prozent (+7). Die AfD läge bei 12 Prozent (+2), die FDP verbessert sich um einen Punkt und käme auf 13 Prozent. Die Linke läge unverändert bei 6 Prozent. Die Grünen büßen gegenüber dem Vormonat 3 Prozentpunkte ein und wären mit aktuell 16 Prozent drittstärkste Kraft. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.

Gemäß der aktuellen bundespolitischen Stimmung wären Regierungsbündnisse aus drei Partnern nötig. Von den Befragten präferiert aktuell ein gutes Drittel (35 Prozent; +5 im Vgl. zu Mitte August im DeutschlandTrend für das Morgenmagazin) einen politischen Wechsel in Berlin zugunsten eines SPD-geführten Bündnisses. Ein Viertel (24 Prozent; -6) unterstützt eine Fortsetzung einer unionsgeführten Regierung im Bund. Jeder Achte (13 Prozent; -2) favorisiert eine Koalition unter Grünen-Führung. Knapp drei von zehn (28 Prozent; +3) äußern weiterhin keine Präferenz.

Knapp vier Wochen vor dem offiziellen Wahltermin sind aktuell knapp vier von zehn (38 Prozent; -5) mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, sechs von zehn (60 Prozent; +5) üben Kritik.

In der Politikerzufriedenheit wird die Arbeit der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel weiterhin von einer Mehrheit positiv gesehen: Aktuell sind 64 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (-2 im Vgl. zu August 2021). Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz gewinnt deutlich und kommt aktuell auf 56 Prozent Zufriedenheit (+8). Er erzielt damit einen etwas größeren Rückhalt als CSU-Ministerpräsident Markus Söder (54 Prozent; -2) und setzt sich deutlich von den beiden anderen Kanzlerkandidaten ab. Annalena Baerbock (Grüne) wird von 25 Prozent (-2) positiv bewertet, aber von der deutlichen Mehrheit (63 Prozent) kritisch gesehen. Ähnliche Werte erreicht Armin Laschet (CDU): 20 Prozent (-4) sehen seine aktuelle Arbeit positiv, 72 bewerten ihn kritisch.

Von den im aktuellen ARD-DeutschlandTREND abgefragten Bundesministern wird CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn (37 Prozent; -1) nach Olaf Scholz am besten bewertet, die Mehrheit (56 Prozent) ist mit seiner Arbeit nicht zufrieden. Auch die mit Ende des Afghanistan-Einsatzes in die Schlagzeilen geratenen Minister für Äußeres und Verteidigung büßen in der Bevölkerung deutlich an Rückhalt ein. Heiko Maas (SPD) fällt mit 29 Prozent (-13) auf seinen niedrigsten Zustimmungswert im Amt des Außenministers, 59 Prozent sind mit seiner Arbeit aktuell nicht zufrieden, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mit 20 Prozent (-8 zu Juli) auf ihren zweitniedrigsten Sympathiewert seit Übernahme des Verteidigungsressorts. Sieben von zehn (71 Prozent) sind weniger oder gar nicht zufrieden mit ihrer Arbeit.

Mit der Arbeit des Grünen-Co-Vorsitzenden Robert Habeck sind weiterhin 36 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden. Der Partei- und Fraktionsvorsitzende der FDP, Christian Lindner, erreicht 32 Prozent Zufriedenheit (-4); eine Mehrheit von 52 Prozent ist mit der Arbeit der FDP-Spitzenkandidaten weniger bzw. gar nicht zufrieden.

Dietmar Bartsch, einer von zwei Spitzenkandidaten der Linken, erreicht 16 Prozent Zufriedenheit (-2 im Vgl. zu Juli); jeder Zweite (50 Prozent) Wahlberechtigte gibt an, ihn nicht zu kennen oder ihn nicht beurteilen zu können. Alice Weidel, eine der beiden Spitzenkandidaten der AfD, landet aktuell bei 13 Prozent Zufriedenheit (+3 im Vgl. zu Juli); eine Mehrheit von 55 Prozent ist mit ihrer Arbeit weniger oder gar nicht zufrieden.

(Zuletzt geändert: Freitag, 03.09.21 - 08:54 Uhr   -   980 mal angesehen)

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