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Tübingen

Foto: RTF.1
Landesvorsitzender Andreas Stoch besucht soziale Wohnbauprojekte

„Wenn 7 der 20 teuersten Unistädte im Ländle liegen, kostet Wohnen nicht nur ein Vermögen, sondern sogar unsere Zukunft“, findet die SPD Baden-Württemberg. Grund genug für den Landes- und Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten, Andreas Stoch, sich im Rahmen seiner Sommertour einmal nach Lösungen umzuschauen. Am Donnerstag führte ihn sein Weg nach Tübingen. Ein Ansatz dort: Genossenschaftliche Wohnbauprojekte.

Als Stadt, in der die Uhren etwas anders ticken beschrieb Andreas Stoch Tübingen im übertragenen Sinn. Am Donnerstag im Café Hafenblick ging es ihm in dieser Hinsicht vor allem um das Thema Wohnen.

Unter anderem von Baubürgermeister Cord Soehlke und Mitgliedern der Genossenschaft Neustart: solidarisch leben + wohnen holte sich Stoch Infos zum genossenschaftlichen Wohnbau ab. Ein Modell, bei dem Mitglieder einer Wohnungsbaugenossenschaft nicht nur Mieter, sondern auch Mieteigentümer der Genossenschaft sind.

"Was hier in Tübingen in den letzten Jahren schon entstanden ist, aber auch an neuen Projekten ansteht, macht mir Mut. Hier wird darauf geachtet, dass auch Menschen mit einem kleineren Geldbeutel die Möglichkeit haben, guten Wohnraum zu finden. Deswegen sind es für mich immer ermutigende Besuche. Tübingen geht wirklich als Pionier voran, was sehr gut ist für das Land" so Stoch.

Für die Delegation um Stoch gab es anschließend aber auch noch Beispiele zu sehen, die nicht zur Genossenschaft gehören. Am Entwicklungsgebiet am Hechinger Eck wird zur Zeit noch gebaut.

Wie es hier einmal aussehen könnte, wenn die Bagger weg sind, bekam Stoch auf einem Schaubild im Inneren eines Gebäudes gezeigt.

"Das ist das aktuelle Stadtentwicklungsgebiet, was gerade bezogen wird. Da ist eine große Nutzungsmischung. Ich bin kein Experte für dieses Gelände, weil unsere Genossenschaft auf einem anderen städtischen Gelände baut. Aber wir nehmen natürlich auch interessiert zur Kenntnis, was hier alles entsteht" erläuterte der Vorstand der Genossenschaft, Andreas Roth.

Laut Stoch seien es genau diese unterschiedlichen Ansätze, die Tübingen beim Wohnungsbau auch für andere Städte zu einem Vorbild machen.

"Ich glaube, dass Tübingen insoweit ein Vorbild ist, dass sie verschiedene Wege gehen. Wir haben heute die Lösungen über ein Wohnungs Syndikat angeschaut, wo ganz oft Altbestand von Wohnungen gemeinnützig genutzt wird. Wir haben das Thema Genossenschaftsmodell angesprochen, wir haben die Rolle der städtischen Wohnungsbaugesellschaft gesehen" so der SPD-Politiker.

Es gebe nicht das eine Rezept, das im ganzen Land passe, so Stoch. Deshalb sei die Stadt, in der die Uhren etwas anders ticken, laut ihm ein gutes Beispiel dafür, wie aus verschiedenen einzelnen Puzzleteilen ein gutes Gesamtbild entstehen könne.


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