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Rottenburg-Weiler

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Wahlkampf in Weiler: Norbert Lins (CDU) spricht über den Ländlichen Raum

In zwei Wochen ist es soweit. Am 9. Juni sind auch die Menschen in der Region Neckar-Alb dazu aufgerufen, ihre Stimme für ihre politischen Vertreter im Europäischen Parlament abzugeben. Einer, der auf der Liste seiner Partei ganz vorne mit dabei ist, ist Norbert Lins. Der CDU-Mann kandidiert für eine weitere Amtszeit in Straßburg. Sein Wahlkampf hat ihn jetzt nach Rottenburg geführt.

Genauer gesagt, in den Rottenburger Teilort Weiler. Hier ist ländlicher Raum, und so stand der Abend ganz unter dem Motto „Land und Wirtschaft: Wie wir die Chancen für unseren ländlichen Raum und zukünftigen Wohlstand schaffen". Norbert Lins: "Und beim Thema Wohlstand ist ganz klar, dass wir wieder mehr Marktwirtschaft, mehr soziale Marktwirtschaft brauchen in Europa, das muss nicht alles im Detail reguliert werden, ich glaube, das sind ganz wichtige und bedeutende Themen für uns als Union, und ich habe auch den Eindruck, dass es die Bevölkerung enorm umtreibt."

Weniger Regulierung, weniger Bürokratie, damit rennt Norbert Lins bei den Landwirten offene Türen ein. Viele klagen über zu viele Vorgaben aus Brüssel. Da kann Norbert Lins auf einen Fortschritt verweisen:

"Wenn man ja sieht, dass man auch mit dem, was man vorangebracht hat im Europäischen Parlament auf dem richtigen Weg ist zum Beispiel ein Vereinfachungspaket jetzt für die Landwirte, das wir vor vier Wochen durchgesetzt haben in der letzten Sitzung des Europäischen Parlaments, da merkt man, dass das ankommt und dass auch verstanden wird, dass wir verstanden haben", sagte Lins.

Neben Norbert Lins standen auch der Rektor der Forsthochschule Rottenburg Bastian Kaiser und die Landjugend-Vorsitzende Lisa Braun auf der Bühne. Sie hatte im Vorfeld der Europa-Wahl in der Landjugend politische Themen jungen Menschen näher gebracht.

"Politik ist erst mal für viele ohgott", sagt Lisa Braun, "Aber tatsächlich, wir haben jetzt gemerkt, gerade im Zusammenhang mit der Wahlaltersenkung haben wir Veranstaltungen gemacht bei uns im Verband und haben uns dann auch mal zusammengesetzt, haben die Jugendverbände von den Parteien eingeladen und haben dann mal eine kleine, ganz gemütliche Diskussionsrunde gemacht, sehr niederschwellig und gesagt: Hey, kommt doch mal! Unterhaltet euch mit denen, was sind denn ihre Themen überhaupt?"

So hatte die Landjugend gemütliche, möglichst niederschwellige Abende mit Politikern veranstaltet, und das sei sehr gut angekommen, sagt Lisa Braun. "Die letzten Male hatten wir das immer mal wieder, dass wir einfach Veranstaltungen angeboten haben in unseren Ortsgruppen einfach in den Jugendräumen und dann da auch so ein bisschen wirklich ganz niederschwellig dann vielleicht auch gesagt haben: Komm, wir bestellen alle eine Pizza zusammen und reden ein bisschen über Politik und dann haben sie gemerkt, dass die Politik auch sie was angeht und nicht nur da oben in Berlin oder in Stuttgart läuft."

Auch an der Basis in Rottenburg-Weiler wird Politik gemacht. Und hier, so Norbert Lins, habe er sehr engagierte Menschen erlebt, die den Ländlichen Raum voranbringen wollten. Der Ländliche Raum hinke nicht hinterher und sei auch nicht das Vorfeld des städtischen Raums.

"Der Ländliche Raum ist an sich bei uns stark in Baden-Württemberg, entwickelt sich gut, braucht aber Perspektiven jetzt in die nächsten 10, 20 Jahren, braucht dadurch auch Förderung und vor allem braucht er auch weniger Bürokratie", so Norbert Lins.

Und das war eine der Kernaussagen des Abends: Weniger Bürokratie, weniger Regulierung, eine einfachere Agrarpolitik. Eine große Aufgabe für die nächsten fünf Jahre.


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