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Hülben

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Mehr als 13.500 Besucher sahen Keltenfürstin

Zweieinhalb Wochen lang gastierte die Keltenfürstin in einem Sonderausstellungs-Container in Hülben, unmittelbar neben dem Heidengraben. Jetzt ist die Ausstellung vorbei, und die Exponate wandern wieder in die Magazine des Landesamts für Denkmalpflege. 13.500 Besucher sahen die Keltenfürstin - das übertraf sogar die kühnsten Erwartungen von Landesamt und Gemeinde Hülben. Von den vier Orten, an denen die Wanderausstellung gastierte, war nur der Stuttgarter Schlossplatz knapp besser besucht.

Bürgermeister Siegmund Ganser schloss am Montag die Tür gemeinsam mit Nicole Ebinger-Rist und Gerd Stegmeier endgültig.  Wer jetzt die Ausstellung verpasst hätte, der hätte sie wirklich verpasst, kommentierte der Bürgermeister. Die Exponate wandern jetzt wieder zurück in die Forschung, denn die Wissenschaftler sind noch mitten in der Auswertung der Funde. Derweil zeigt sich Bürgermeister Ganser mit der Besucherresonanz mehr als zufrieden.  "13.500 Besucher, eine enorme Zahl, wir hatten damit nicht gerechnet, aber das ist die eine Seite. Die andere Seite sind die Reaktionen der Besucher, auch die Besuche der Vorträge, die Reaktionen waren nur positiv. "
 
Es sei nicht nur das übliche Museumspublikum gekommen, sagte die Ausstellungskuratorin Nicole Ebinger-Rist, Diplom-Restauratorin beim Landesamt für Denkmalpflege. Vielmehr habe sich ein breites Besucherinteresse durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten gezeigt. Jetzt soll der Container ohne Inhalt in Hülben stehen bleiben, denn im kommenden Jahr soll es eine neue Ausstellung geben – dann nicht mehr mit den Originalen, sondern mit originalgetreuen Nachbildungen.

"Wir arbeiten hier mit einem Schweizer Spezialisten, der die Dinge nachbildet", so Ebinger-Rist. "Das ist ein sehr aufregender Prozess, weil er beobachtet während des Erstellens dieser Nachbildungen auch unglaubliche Details, die auch wichtig sind für die fachliche Auswertung dieser Stücke."
 
In der Gemeinde am Heidengraben sieht man die große Resonanz als positives Signal für die Zukunft. Denn hier hat man große Pläne. Für 2019 ist hier die Eröffnung eines Kelten-Erlebnisfeldes geplant. Doch zuvor stehe kommendes Jahr ein weiteres Keltenspektakel an, berichtet der wissenschaftliche Referent der Gemeinde Gerd Stegmaier: "Wir wollen im Rahmen eines Kelten-Erlebnissommers hier nun wieder Besucher und Gäste informieren über den Heidengraben, über die Archäologie in der Region, aber auch darüber hinaus auch weiterhin die Brücke schlagen zur Heuneburg an der Oberen Donau und hoffen, dass wir auch im kommenden Jahr zahlreiche Besucher hier begrüßen dürfen."
 
Während also die Original-Exponate aus dem Grab der Keltenfürstin wieder in den Dornröschenschlaf verschwinden, wacht der Heidengraben jetzt und in den kommenden Jahren erst so richtig auf.


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