BWeins - Am Puls des Landes

Am Puls des Landes

Landtag in Stuttgart Plenarsitzung im Landtag Neues Schloss in Stuttgart Schlossplatz in Stuttgart

>> BWeins-Sendung in der Mediathek

Bundesanwaltschaft

Foto: RTF.1
Haftbefehl gegen mutmaßlichen BVB-Attentäter nach Festnahme in Tübingen erlassen

Nach seiner Festnahme in Tübingen ist Haftbefehl gegen den Deutsch-Russen erlassen worden, der den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt haben soll. Er hatte laut Bundesanwaltschaft mit speziellen Aktiengeschäften auf einen sinkenden BVB-Aktienkurs gewettet und die Mannschaft demnach töten wollen, um sich zu bereichern.

Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag der Bundesanwaltschaft Haftbefehl gegen den 28-jährigen deutschen und russischen Staatsangehörigen Sergej W. erlassen. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, am 11. April 2017 den Anschlag auf den Mannschaftsbus des Fußballvereins Borussia Dortmund verübt zu haben.

Der Beschuldigte war am Freitag vorläufig festgenommen worden. Er wurde am Freitag Nachmittag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Der Verdächtige soll bei einer Familie in Rottenburg zur Untermiete gewohnt haben. Jedenfalls hatte er sich in der Nacht auf Freitag dort aufgehalten. Die Polizei hatte ihn dort schon länger observiert. Als der gelernte Elektrotechniker am Freitag Morgen in Richtung Tübingen aufbrach, um dort zu arbeiten, soll ihn die Polizei verfolgt haben. An der Morgenstelle in Tübingen, unweit des Kraftwerks, soll dann laut Augenzeugen der Zugriff erfolgt sein.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière zeigte sich erleichtert über den Ermittlungserfolg. Sollte sich die Darstellung der Bundesanwaltschaft zum Hintergrund der Tat bestätigen, wäre das ein besonders widerwärtiges Motiv, erklärte der CDU-Politiker.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

Foto: pixabay.com
Warnung vor falschen Polizeibeamten Das Landeskriminalamt warnt erneut vor Anrufen falscher Polizeibeamter. Beim Polizeipräsidium Reutlingen sind in den vergangenen Tagen rund 30 Fälle zur Anzeige gebracht worden.
Foto: RTF.1
"Dann macht es doch selbst" - Youtube-Video zeigt grünen Ministerpräsidenten in Rage Wie tief ist der Spalt zwischen den Südwest-Grünen und ihrer Bundespartei? Ein auf dem Parteitag versteckt aufgenommenes Video zeigt einen Minsterpräsidfenten in Wut und Rage. Hintergrund ist der Parteitagsbeschluss, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotoren wieder zuzulassen. "Könnt ihr machen - aber dann lasst mich in Ruhe" - sagt Kretschman. Er soll für die kriselnden Bundes-Grünen im Wahlkampf die Kohlen aus dem Feuer holen. Brisant: der grüne Bundesvorsitzende Cem Özdemir wird über den Parteitag später resümieren: man habe alle hinter den Beschlüssen versammelt - einschließlich dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten.
Foto: RTF.1
Das Auto soll ein Schwabe bleiben: Land steckt Millionen in E-Mobilität. 2000 neue Strom-Zapfsäulen. Im Zuge der Klimaerwärmung, der Co2-Einsparungen und der Schadstoffe in der Luft rückt das Auto mit Verbrennungsmotor immer mehr in den Fokus der Politik. Das E-Auto könnte hier einer der Schlüssel sein. Vor wenigen Jahren hatte die Bundesregierung das Ziel von einer Millione E-Autos bis 2020 ausgegeben. Kürzlich aber kassierte die Kanzlerin diese Vorgabe wieder ein - trotz einer Verkaufsprämie. Experten verweisen auf noch zu geringe Akku-Leistungen, besonders aber auf fehlende E-Tankstellen. Die grün-schwarze Landesregierung will genau das jetzt mit einer massiven Elektromobilitätsoffensive ändern. Und damit sicherstellen: auch das Auto der Zukunft soll aus Baden-Württemberg kommen.

Werbung:

Weitere Meldungen