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Landkreis Reutlingen

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Straßenmeisterei klärt über Winterdienst auf

Wenn im Winter die Straßen gefrieren und der erste Schnee fällt, ist der Winterdienst der Straßenmeisterei des Landkreises Reutlingen wieder gefragt, um für sichere Fahrbedingungen zu sorgen. Wie ihre Aufgaben genau aussehen, was in diesem Jahr neu ist und wie die Bilanz des letzten Jahres ausgefallen ist, haben die Verantwortlichen am Dienstag in Münsingen vorgestellt.

Hier warten die Fahrzeuge der Straßenmeisterei auf ihren Einsatz im Winterdienst. Sie müssen eine Strecke von 703 Kilometern außerörtlicher Bundes- Landes- und Kreisstraßen abdecken. Dazu werden je nach Wetterlage unterschiedlich viele Fahrzeuge gebraucht. "Wir haben innerhalb des Landkreises Reutlingen insgesamt 25 Fahrzeuge zur Verfügung, darunter 13 verwaltungseigene Fahrzeuge. Und zur Abdeckung der Spitzen mieten wir uns weitere 12 Fahrzeuge aus dem freien Markt, also von Unternehmen an, mit denen wir Verträge haben," erzählt Frank Söll, Abteilungsleiter Bau und Betrieb im Landratsamt Reutlingen.

Um 2:30 Uhr nachts beginnt der Dienst der Kontrollfahrer, die schauen, wo ein Streu- oder Räumeinsatz notwendig ist. Für den lagern knapp 6.000 Tonnen Streusalz an insgesamt sieben Standorten für die Straßenmeistereien Münsingen und Eningen. Dieses Salz wird vor der Ausbringung mit Regenwasser gemischt. So braucht man nur etwa einen Esslöffel Salz pro Quadratmeter, kann auch vorbeugend streuen und das Salz bleibt eher an der Fahrbahn haften, statt in die Umwelt zu gelangen.

Im vergangenen Winter wurden 1,13 Millionen Liter Feuchtsalz gestreut. Die verbrauchten Mengen muss bisher jeder Fahrer auf Papier festhalten. Doch in diesem Jahr setzt die Straßenmeisterei als Pilotprojekt ein neues, digitales System ein. "Das neue System zeichnet im Prinzip unsere Fahrtstrecken auf, zeichnet auf, wie viel Salzmengen wir brauchen," so Michael Seiffert, Fahrer bei der Straßenmeisterei. "Und das soll eine Erleichterung werden für uns als Fahrer, dass wir das nicht handschriftlich machen müssen und auch einmal später für unsere Unternehmer, dass das für die auch im Büro kein so großer Aufwand ist, das nierzuschreiben."

Am Ende der Wintersaison wird gemeinsam mit den Fahrern evaluiert, ob das System die versprochenen Erleichterungen bringt und in allen Fahrzeugen nachgerüstet wird.

Doch nicht nur die Straßenmeisterei ist für die Verkehrssicherheit im Winter verantwortlich. Auch die restlichen Verkehrsteilnehmer müssen sich an die erschwerten Bedingungen anpassen, so Söll. "Ja zuerst einmal ist der Appell an alle Verkehrsteilnehmenden eine ordentliche Winterdienstausrüstung sprich Winterreifen und morgens auch eventuell mehr Zeit einzuplanen für die Fahrten."

Der Winterdienst des Landkreises ist bereit – und wünscht allen Autofahrern einen möglichst unfallfreien Winter mit gegenseitigem Respekt im Straßenverkehr.


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