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Syrien: "Ihr liebt mich mehr wie den Mond und die Sterne" - Gründer der Hilfsorganisation Sera von "IS"-Islamisten ermordet

Die islamistische Terrororganisation "IS" hat den Gründer der Hilfsorganisation Sera, Abdul-Rahman Kassig, ermordet. Das meldet der Nachrichtensender CNN. Kassing hatte ab Mai 2012 in grenznahen Krankenhäusern zunächst palästinensische Flüchtlinge, und später syrischen Flüchtlinge behandelt. Kassing war im Oktober 2013 während eines Sera-Einsatzes im Osten Syriens entführt worden. Die Terror-Organisation "IS" hatte in ihrem letzten Mord-Video bereits angedroht, den US-Amerikaner Kassing als Nächstes zu ermorden.

Das Kürzel von Kassings Hilfsorganisation, Sera, steht als Abkürzung für Special Emergency Response and Assistance organisation.

In einem Brief an seine Eltern schrieb Kassing aus der Geiselhaft, seine Entführer würden ihm einreden wollen, dass seine Eltern ihn aufgegeben hätten, und nichts für ihn tun würden. Kassing schrieb, er wisse aber, dass das nicht stimme, und dass seine Eltern alles für ihn tun würden, was möglich sei. Er wisse, dass sein Vater und seine Mutter ihn "mehr lieben wie den Mond und die Sterne".

Kassing hat offensichtlich der versuchten Gehirnwäsche seiner Entführer wiederstanden. In dem Brief schrieb er, wenn ihm etwas passieren würde, wolle er, dass seine Eltern wissen: Er werde nie etwas anders denken als das, von dem er wisse, dass es die Wahrheit sei. 

Sollte es sich bewahrheiten, dass in dem Video von der Ermordung Kassings keine vorherige "Erklärung" Kassings zu sehen ist, wie das bei den bisher ermordeten Geiseln der Fall war, könnte das darauf hindeuten, dass sich Kassing auch im Angesicht seines Todes geweigert hat, sich als propagandistisches Werkzeug der "IS" missbrauchen zu lassen.

Kassings Hilfsorgsanisation Sera schreibt auf ihrer Homepage, dass die Arbeit der Hilfsorganisation angesichts der Sicherheitslage derzeit eingestellt sei.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Spuren von Brandbeschleuniger am Umspannwerk gefunden Nach dem großflächigen Stromausfall in Reutlingen gehen die Behörden inzwischen von Brandstiftung im Umspannwerk West aus. Das Landeskriminalamt bittet nun die Bevölkerung um Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen sowie um Fotos oder Videos aus der Nacht auf Montag.
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Stromausfall: Polizei-Hundertschaft sichert Gewerbegebiet Nach dem Stromausfall in Reutlingen sind viele Betriebe im Industriegebiet Mark West noch nicht am Netz. Ihre Versorgung wird laut Stadt nicht vor Mittwochabend?wiederhergestellt sein. Die Polizei ist mit zusätzlichen Kräften im Einsatz.
Foto: RTF.1
"Ein Grad von Menschenverachtung, der betroffen macht": Staatsschutz ermittelt nach Stromausfall Nach dem großen Stromausfall in Reutlingen, Wannweil und Kirchentellinsfurt hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Das gab Manuel Hagel am Montagabend bei seinem Besuch des Umspannwerks Mark West bekannt. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Brand bewusst und gezielt gelegt wurde. Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, hat die FairNetz GmbH für nahezu alle Privathaushalte im betroffenen Gebiet provisorisch die Stromversorgung wiederhergestellt. Bis alle Gewerbebetriebe mit Strom versorgt seien, werde es aber noch bis frühestens Mittwochabend dauern.

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