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Reutlingen

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Dialog auf der Achalm - Bundestagskandidaten im Austausch mit der Wirtschaft

Rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl nutzte Unternehmer Rainer Knauer die Gelegenheit und lud die Reutlinger Bundestagskandidaten zum Format „Politik und Wirtschaft im Dialog“ ins Hotel-Restaurant Achalm ein. Mit den vier anwesenden Kandidaten - Jessica Tatti von den Linken war bei diesem Treffen nicht dabei - wurde dann über die wichtigsten Wahlthemen und die größten Herausforderungen gesprochen.

Beim Dialog im Restaurant Achalm, kamen nicht nur saftiger Zwiebelrostbraten oder frischer Lachs auf den Tisch – sondern auch die aktuellen Themen des Wahlkampfes. Insbesondere die Union hat zu knabbern, liegt sie in den Umfragewerten doch mittlerweile hinter der SPD. Der aktuelle CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Reutlingen zeigt sich dennoch kämpferisch.

„Wir legen noch mal ein oder zwei Schippen drauf, um bei den Leuten zu sein, unterwegs zu sein, Termine wahrzunehmen, Präsenz zu zeigen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zu überzeugen, dass das was wir anbieten, für die Zukunft unseres Landes eben das Richtige ist. Das wir in eine gute und erfolgreiche Zukunft gehen", erklärt Michael Donth.

Der Bundestagskandidat der SPD, Dr. Ulrich Bausch, tritt zum ersten Mal als Kandidat an und will künftig im Bundestag seinen Beitrag leisten. Die aktuellen Umfragewerte sind da natürlich genau in seinem Sinn.

„Na, ehrlich gesagt, das war mein Ziel, dafür zu sorgen, dass die SPD nicht weiter unter Wert verkauft wird und bisher scheint es so, als wenn das Ziel eintritt. Wir sind aktuell stärkste Kraft, nun hoffen wir, dass uns die Umfragen nicht täuschen", erklärt Bausch. Besonders wichtig sei es, dass die Armut in Deutschland nicht weiter wachse, so Bausch weiter. „Darüber hinaus, Klimapolitisch werden wir nur vorankommen, wenn wir alle mitnehmen. Mit Menschen, die Angst vor Obdachlosigkeit haben, kann man nicht über das Abschmelzen der Gletscher diskutieren", so Bausch.

Die Klimaschutzpolitik steht für die grüne Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke an oberster Stelle. Auch mit Blick auf den eigenen Wahlkreis.

„Reutlingen ist häufig bedroht von relativ starken Hagelunwettern, das kostet alles Unmengen an Geld. Das trifft natürlich auch die Unternehmerinnen und Unternehmer und von daher werde ich dafür werben, dass wir nicht ein „Weiter so" machen, sondern dass wir tatsächlich eine konsequente Klimaschutzpolitik auf den Weg bringen", erklärt Müller-Gemmeke.

Für den Bundestagsabgeordneten der FDP, Pascal Kober, sei vor allem das Wirtschaftliche Wachstum von entscheidender Bedeutung. Für ihn müsse der Wohlstand erhalten bleiben, damit Unternehmen investieren könnten.

„Sie stehen vor drei Aufgaben: Klimaneutralität, den digitalen Wandel zu schaffen und natürlich sich dem international verschärfenden Wettbewerb erfolgreich zu stellen. Deshalb müssen wir die Wirtschaft entlasten, von Bürokratie und Steuern", erklärt Kober.

Eine Jamaica-Koalition könne Kober sich nur vorstellen, wenn die diese Koalition die Themen der FDP zu einem fairen Anteil berücksichtige.

(Zuletzt geändert: Montag, 13.09.21 - 14:12 Uhr   -   606 mal angesehen)

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