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Tübingen

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Boris Palmer und Lisa Federle rocken Corona-Land - Musterschüler Tübingen drückt Inzidenz unter 50

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer und Tübingens Pandemie-Expertin Lisa Federle rocken Corona-Land: Während viele Landkreise der Bundesrepublik Deutschland hohe Inzidenz-Zahlen aufweisen, wurde in Tübingen jetzt die magische Schwelle der 50er-Inzidenz unterschritten. Woran das liegen könnte, lesen Sie hier:

Schon früh haben der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer und die leitende Tübinger Notärztin Dr. Lisa Federle einen Weg zum Umgang mit der Corona-Pandemie eingeschlagen, der sich deutlich von dem in ganz Deutschland unterscheidet: Für sein Vorhaben, die besonders gefährdete Risikogruppe beispielweise in Altenheimen und Pflegestationen massiv vor Corona zu schützen, musste Boris Palmer massive Kritik einstecken. 

Der grün-konservative Oberbürgermeister, der auch ganz allgemein für seine Politik und seine Äußerungen insbesondere vom linken Parteiflügel der Landesgrünen wie auch dem Tübinger Kreisverband der Grünen massiv kritisiert wird, hat in diesem Punkt unbeirrbar an seinem Sonderweg festgehalten:

Schon früh fand Lisa Federle, engagierte leitende Notärztin und ehemalige CDU-Landtagskandidatin, bei Palmer ein offenes Ohr für ihre Vorschläge zum Umgang mit der Corona-Pandemie: Das Anbieten von Massentests für die Bevölkerung und das konsequente Durchtesten des Pflegepersonals in den Tübinger Alten- und Pflegeheimen - mittlerweile zweimal pro Woche.

Zur Refinanzierung der Kosten für die Massentests setzte Federle auf die Spendenbereitschaft der Getesteten - die Tests selbst waren kostenlos. Für eine im Vorfeld befürchtete Lücke zwischen Test-Kosten und Spenden stand Federle persönlich gerade: Einen eventuell verbleibenden Fehlbetrag hätte sie aus eigener Tasche getragen.

Durch die außergewöhnliche Konstellation von Palmer und Federle  schlug Tübingen schon frühzeitig einen Weg ein, welcher der Universitätsstadt nun einen durchschlagenden Erfolg beschert hat: Als erster Kreis in Baden-Württemberg überhaupt in der zweiten Pandemiewelle unterschritt Tübingen diese Woche die magische Schwelle der 50er-Inzidenz. Ein bahnbrechender Erfolg, von dem das restliche Deutschland bislang nur träumen kann.

In mehreren RTF.1-Talk-Sendungen stand Federle seit Beginn der Pandemie dem RTF.1-Chef-Talk-Moderator Roland Steck immer wieder Rede und Antwort. Und versorgte die 155.000 täglichen RTF.1-Zuschauer mit Verhaltensregeln, Tipps und Hintergrund-Informationen. Und wurde von den RTF.1-Zuschauern gehört und wahrgenommen:

So berichtete eine Zuschauerin dem RTF.1-Geschäftsführer Stefan Klarner: Seit vielen Monaten sei sie auf ihren Spaziergängen auf verwaisten Straßen unterwegs gewesen. Eines Abends im Frühsommer 2020 waren auf den Straßen plötzlich ganz unvermittelt wieder viele Spaziergänger zu sehen, die allesamt einen erleichterten, fröhlichen Eindruck machten. Zurück zu Hause habe sie wie immer RTF.1 eingeschaltet. Dort habe sie dann des Rätsels Lösung gefunden: In einem RTF.1-Interview hatte Lisa Federle die älteren Menschen aufgerufen, wieder Spaziergänge zu machen; sich wieder zu trauen, an die frische Luft zu gehen.

Erstveröffentlichung: 22.01.2021-16:44

Jüngste Aktualisierung: 23.01.2021-11:02

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 27.01.21 - 10:45 Uhr   -   3847 mal angesehen)

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