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"Humanitäre Katastrophe"

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Kretschmann äußert sich zu Moria

Nach den Bränden im griechischen Flüchtlingslager Moria haben sich Demonstranten in Tübingen für eine Aufnahme der Geflüchteten ausgesprochen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann äußerte sich zu der verheerenden Lage in Moria.

So bezeichnete er die Situation als "humanitäre Katastrophe": "Diese Menschen bedürfen natürlich unserer Hilfe und Deutschland muss dazu einen wichtigen Beitrag leisten."

So begrüßte er Horst Seehofers Vorhaben, bis zu 150 minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen. Auch Baden-Württemberg will Verantwortung übernehmen. Wie viele Geflüchtete hier allerdings Schutz finden könnten, müsse die Bundesregierung entscheiden.

Diese müsse mit anderen willigen europäischen Ländern klären, dass die Flüchtlinge untergebracht werden. Dann werden sie entsprechend  verteilt. Auch Baden-Württemberg werde seinen Anteil übernehmen. Es gebe auch viele bereitwillige Kommunen.

Allerdings könne nicht gewartet werden, bis die EU sich einige, so der Ministerpräsident. Baden-Württemberg jedenfalls übe bereits dementsprechend Druck in die Richtung aus, damit den Menschen aus Moria schnell geholfen werden könne.

(Zuletzt geändert: Sonntag, 13.09.20 - 17:05 Uhr   -   527 mal angesehen)

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