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Tübingen

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Theater und Küche - LTT stellt neuen Spielplan vor und kocht seinen Gästen Gemüsesuppe

Was haben das Theatermachen und das Kochen gemeinsam? Beides muss sowohl mit dem Kopf als auch mit den Händen erschaffen werden. Damit es richtig gut wird, benötigt man aber auch eine große Portion Gefühl. Außerdem wird es für sich selbst, aber auch für andere gemacht. Genau diese Gemeinsamkeit nutzte das Landestheater Tübingen am Dienstagabend, um seinen neuen Spielplan vorzustellen. Und nebenbei wurde leckere Minestrone, sowie Glückskekse zubereitet.

Dass Intendant Thorsten Weckherlin, hier mit Verwaltungsdirektorin Dorothee Must, für sein Publikum Zwiebeln schnippelt, um eine Gemüsesuppe für das Publikum zuzubereiten, hätten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer wohl nicht träumen lassen.

Dass der neue Spielplan quasi in Verbindung mit einem Speiseplan vorgestellt wird, hat aber nicht nur mit den Gemeinsamkeiten von Theatermachen und Kochen zu tun.

Ab der neuen Spielzeit übernimmt nämlich auch ein neuer Pächter die LTT-Gastronomie. Und der sorgt sicherlich für jede Menge Abwechslung auf dem Speiseplan. Der neue Pächter, Robert Frunder, will auch den Innenraum etwas jugendlicher und mehr auf das Theater bezogen, umgestalten. Ihn reizte bei dem Objekt im LTT vor allem der Querschnitt des Publikums.

Doch kommen wir zum neuen Speise, äh, Spielplan. 19 Inszenierungen sind für die Spielzeit 2019/2020 geplant.

„Also ich freue mich besonders auf eine musikalische Produktion, die von Heiner Kondschak kommt - „Chelsea Hotel". Das wird wieder ein tolles Konzert mitten auf der Bühne im großen Saal sein. Aber es werden feine, kleine andere Inszenierungen da sein: „Transit" von Anna Seghers, „Warten auf Godot" von Beckett werden wir haben. Und wir werden acht Premieren im Kinder- und Jugendtheater im Jungen LTT haben", erklärt Intendant Weckherlin.

Oda Zuschneid, hier mit Oberspielleiter Christoph Roos beim Glückskekse backen,

startet in ihre zweite Spielzeit als Leiterin des Jungen Ensembles am LTT. Sie erklärt worauf sich die Kleinen freuen dürfen. So stehen auf unter anderem auf dem Plan „Alice im Wunderland", das Klassenzimmerstück „Harder, Faster, Stronger", „Peter und der Wolf" als musikalische Produktion, sowie „Hamlet" als Einpersonenstück.

Um noch mehr Menschen, den Zugang zum Theater und zur Kunst zu erleichtern, hat sich das LTT ein besonderes Event einfallen lassen: einmal im Monat wird es in Zukunft das „Pay-What-You-Want"- Modell geben.

„Ich hole mir im Voraus eine Karte und muss dafür überhaupt nichts bezahlen. Also ich kann hier an die Theaterkasse kommen oder bestell mir eine Karten im Internet und hab dafür erst mal keine Unkosten. Dann gehe ich ins Theater, schaue mir das Stück an und am Ausgang positionieren wir uns dann mit Boxen, bisschen wie die Kollekte in der Kirche, und jeder wirft dann rein, was er für richtig hält" erklärt Kassenleitung Moritz Sack.

Außerdem wird das LTT in der neuen Spielzeit auch eine Semester-Flatrate für Studenten einführen. Für 25 Euro können die Studierenden dann innerhalb eines Semesters so oft ins Theater wie sie wollen – und das sei sogar günstiger als Netflix, betont Moritz Sack.

Da bleibt zum Schluss nur noch zu sagen: Guten Appetit – und zwar im doppelten Sinn.


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