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Fahndung

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Wohnungsdurchsuchung in Heilbronn nach Hackerangriff auf Politiker und Prominente

Das BKA hat im Rahmen der Ermittlungen zum Hackerangriff gegen Politiker und Prominente offenbar in Heilbronn eine Wohnung durchsucht. Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) haben am Sonntagmorgen laut ARD-Berichten die Wohnräume und den Hausmüll eines Mannes in Heilbronn durchsucht und technische Geräte beschlagnahmt.

Sicherheitskreise bestätigten dem ARD Politikmagazin Kontraste und dem rbb-Inforadio die Wohnungsdurchsuchung in Heilbronn.

Wie Kontraste erfuhr, handelt es sich bei dem Mann um den 19-jährigen IT-Unternehmer Jan Schürlein. Er werde derzeit als Zeuge im Verfahren zum Hackerangriff geführt und soll sich bei seiner Vernehmung kooperativ verhalten haben. "Ich kann bestätigen, dass es bei mir eine Durchsuchung gegeben hat und ich über mehrere Stunden befragt worden bin. Momentan möchte ich mich aufgrund einer entsprechenden Bitte des BKA nicht weiter öffentlich dazu äußern", erklärte Schürlein gegenüber Kontraste-Reportern.

Schürlein hatte zuvor über Twitter erklärt, dass er seit langem mit dem Hacker, der sich "0rbit" nennt, in Kontakt steht. Laut Angaben von Schürlein soll sich "0rbit" nach der Veröffentlichung der Daten, die er unter anderem bei Hackerangriffen auf Politiker, Youtube-Stars und Musiker erbeutet hatte, bei ihm gemeldet haben. Am späten Abend teilte er auf Twitter einen Screenshot, der nach seinen Angaben eine Unterhaltung vom 4. Januar mit dem Hacker zeigt. Darin gibt dieser an, er beabsichtige, seine technische Ausrüstung zu zerstören. Weiter erklärt Schürlein, Orbit habe außerdem den Account beim Messengerdienst Telegram gelöscht, der jahrelang verwendet worden sei, um verschlüsselt zu kommunizieren. Schürlein arbeitet als Angestellter im IT-Bereich und war in sozialen Medien verdächtigt worden, er selbst sei "0rbit". Dies hat er dementiert.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Kostenlose Bildung - SPD will vor Gericht ziehen Nachdem der Volksentscheid über gebührenfreie Kinderbetreuung von der Landesregierung abgelehnt worden war, möchte die Landes-SPD jetzt vor den Staatsgerichtshof ziehen.

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