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Großbrand, Millionengewinn und zwei Tote - Wir ziehen Silvesterbilanz

Der Jahreswechsel wird traditionell ordentlich gefeiert - mit Raketen und oftmals auch reichlich Alkohol - leider nicht gerade eine ungefährliche Mischung. Was in der Region alles zur Silvesternacht passiert ist, lesen Sie jetzt.

Nicht überall war die Sicht so gut wie vom Tübinger Österberg. Trotz wolkenverhangenem Himmel konnten die bunten Silvesterraketen von dort ihre volle Pracht entfalten. Kein Wunder, dass viele Menschen diesen Blick zum Jahreswechsel wählten.

Währenddessen wurde in der Tübinger Altstadt kontrolliert – denn hier ist das Abbrennen von Feuerwerk seit Jahren verboten.

Und nicht nur das Zündeln selbst kann gefährlich werden – etwa wenn Raketen direkt aus der Hand geschossen werden oder Knaller einfach umfallen, auch zu hoher Alkoholkonsum kann zu Vandalismus und Gewalttaten führen.

Insgesamt kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen zu knapp 400 Einsätzen in der Silvesternacht. Überwiegend handelte es sich dabei um Schlägereien, Sachbeschädigungen durch Feuerwerk, alkoholisierte Personen, Verstöße gegen das Waffengesetz durch unerlaubtes Führen von Schreckschusswaffen, sowie Brände.

Insgesamt wurden der Polizei zwei Vorfälle bekannt, bei welchen Personen durch Feuerwerkskörper verletzt wurden.

Bei einem schweren Verkehrsunfall gegen 1:00 Uhr auf der B27 in Fahrtrichtung Tübingen auf Höhe Aich, sind ein zehnjähriger Jungen und ein 39-jähriger Mann getötet worden, sowie 15 weitere Personen schwer verletzt. An dem Unfall waren sechs Fahrzeuge beteiligt.

Die Reutlinger Feuerwehr hatte zunächst einen relativ ruhigen Jahreswechsel zu vermelden – zumindest bis 03:20 Uhr. Denn ab da gingen gleich mehrere Notrufe über einen Dachstuhlbrand in der Südstadt ein.

Und tatsächlich – in der Sebastian-Kneipp-Straße 47 kam es in einem viergeschossigem Wohnhaus zum Großeinsatz für die Reutlinger Feuerwehr.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits 4 bis 5 hoch aus dem Dachgeschoss und das Feuer breitete sich in beide Richtungen aus.

Zum Brandzeitpunkt wurden 30 bis 40 Menschen aus dem Gebäude evakuiert. 15 Personen mussten vom Rettungsdienst ärztlich versorgt werden. Es hatte sich aber niemand ernsthaft verletzt.

Um 3:50 war der Brand soweit unter Kontrolle, dass er sich nicht weiter ausdehnen konnte. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis kurz nach 5:00 Uhr an.

Zur Brandursache kann bisher noch nichts gesagt werden, die Polizei Reutlingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Richtig Glück hatte hingegen hat eine noch unbekannte Person aus dem Kreis Reutlingen – denn sie hat in der Lotterie Silvester-Millionen einen der fünf Hauptgewinne von einer Million Euro erzielt.

Nun ist es da, dass Jahr 2019 – und traditionell beginnt es wie jedes neue Jahr - nämlich mit viel Müll. In Reutlingen kümmert sich jedes Jahr die islamische Gemeinschaft Ahmadiyya um das Müllproblem im Stadtpark – und räumt hier schon in den frühen Morgenstunden den Müll der anderen weg. In diesem Jahr haben sich rund 60 Teilnehmer an der Aktion beteiligt.

Vielleicht nimmt sich in diesem Jahr ja der ein oder andere dies zum Vorbild und sorgt wenigstens dafür, dass der eigene Müll vor der Haustür beseitigt wird.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Welt-Down-Syndrom-Tag - Gemeinsames Frühstück von Eltern im Kaffeehäusle Am heutigen 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Das Reutlinger Kaffeehäusle hat deshalb Familien, deren Kinder von Trisomie 21 betroffen sind, zum gemeinsamen Frühstück eingeladen. Hier kamen die Menschen zusammen, unterhielten sich, gaben einander Ratschläge und genossen den gemeinsamen Start in den Tag.
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Zwischenbilanz - Verkehrsminister stellt neue Bau- und Förderprogramme im Radverkehr vor Seit zehn Jahren fördert das Land Baden-Württemberg den Radverkehr als wichtige und nachhaltige Mobilitätsform. Die Gründung des Landesbündnisses ProRad im Jahr 2009 war dabei der Ausgangspunkt. Das ambitionierte Etappenziel, den Radverkehr in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 auf 16 Prozent zu erhöhen, wird voraussichtlich aber scheitern. Bei einer Landespressekonferenz am Donnerstag in Stuttgart, zog Verkehrsminister Winfried Hermann eine Zwischenbilanz und stellte zukünftige Bau- und Förderprogramme des Landes vor.
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Kostenlose Bildung - SPD will vor Gericht ziehen Nachdem der Volksentscheid über gebührenfreie Kinderbetreuung von der Landesregierung abgelehnt worden war, möchte die Landes-SPD jetzt vor den Staatsgerichtshof ziehen.

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