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Nach Chemiewaffeneinsatz

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US-Luftschläge in Syrien laut Bundesregierung "erforderlich und angemessen"

Nach einem Chemiewaffenangrif im syrischen Duma haben die USA, Großbritannien und Frankreich in der Nacht gezielte Luftschläge gegen militärische Einrichtungen des syrischen Regimes durchgeführt. Dieses Vorgehen hatte laut Bundesregierung zum Ziel, die Fähigkeit des Regimes zum Chemiewaffeneinsatz zu beschneiden - man unterstütze das Vorgehen, hieß es aus Berlin.

Im syrischen Duma waren vor wenigen Tagen durch einen Chemiewaffenangriff zahlreiche Kinder, Frauen und Männer ums Leben gekommen. Alle vorliegenden Erkenntnisse weisen laut Bundesregierung auf die Verantwortung des Assad-Regimes hin, das auch in der Vergangenheit vielfach Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt habe. "Abscheulich" nennt die deutsche Bundesregierung den Einsatz und bedauert: Zum wiederholten Mal habe Russland auch im vorliegenden Fall durch seine Blockade im UN-Sicherheitsrat eine unabhängige Untersuchung der Geschehnisse verhindert.

Die von amerikanischen, britischen und französischen Kräften durchgeführten Luftschläge gegen militärische Einrichtungen des syrischen Regimes sollen laut Bundesregierung die Fähigkeit des Regimes zum Chemiewaffeneinsatz beschneiden und es von weiteren Verstößen gegen die Chemiewaffenkonvention abhalten.

"Wir unterstützen es, dass unsere amerikanischen, britischen und französischen Verbündeten als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats in dieser Weise Verantwortung übernommen haben", heißt es von der Bundesregierung. "Der Militäreinsatz war erforderlich und angemessen, um die Wirksamkeit der internationalen Ächtung des Chemiewaffeneinsatzes zu wahren und das syrische Regime vor weiteren Verstößen zu warnen. 100 Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkrieges sind wir alle aufgerufen, einer Erosion der Chemiewaffenkonvention entgegenzuwirken." Deutschland werde alle diplomatischen Schritte in diese Richtung entschlossen unterstützen.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Angeklagter gesteht "Polizisten-Trick" Der vor dem Landgericht Tübingen wegen des Polizisten-Tricks stehende 31 jährige Mann hat gestanden. Am Montag gab der Angeklagte zu, dass er sich am Telefon als Polizeibeamter ausgegeben hatte und so meist alleinstehende Senioren um ihr Hab und Gut brachte. Insgesamt ergaunerte er mit dieser Masche rund 110.000 Euro.
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Lebenslange Haft für in Tübingen gefassten BVB-Bomber gefordert Plädoyers im Prozess um den Bombenanschlag auf den Bus des Fußballvereins Borussia Dortmund: Die Staatsanwaltschaft hat lebenslange Haft für den Angeklagten Sergej W. gefordert, der in Tübingen auf der Morgenstelle festgenommen worden war.
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"M"Arché im Carré" - Benefizmarkt zugunsten der ARCHE Intensivkinder Die Kinderkrankenpflege "ARCHE Intensivkinder" aus Kusterdingen-Mähringen gilt als Kompetenzzentrum für dauerbeatmete Säuglinge und Kinder. Unter dem Motto "Liebe und Hightech zum Überleben" haben sich die zwei Geschäftsführerinnen Christiane Miarka-Mauthe und Sabine Vaihinger vor elf Jahren das Ziel gesetzt, intensivpflegebedürftigen Kindern eine familiäre Alternative zur Intensivstation des Krankenhauses zu geben. Mit diesem Konzept gelten sie als Vorreiter. Erstmals wurde nun am vergangenen Samstag der Benefiz-Markt "M"Arché" veranstaltet sowie eine GALA, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und Spenden zu sammeln.

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