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Baden-Württemberg

Foto: RTF.1
Da kommt der Wolf...

Lange Zeit kam er in Deutschland nur noch in Schauermärchen vor. Doch seit einigen Jahren ist er auch in freier Natur zu uns zurückgekehrt: der Wolf. Diese Rückkehr jedoch stellt die Politik vor neue Herausforderungen. Wie soll mit dem neuen alten Mitbewohner umgegangen werden? In einer länderübergreifenden Initiative haben Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland jetzt ein Konzept für den Umgang mit dem Wolf erarbeitet. Es soll dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen gerecht werden. Und genau dazu will auch der BUND beitragen - nämlich indem er über den Wolf aufklärt.

Der Wolf mit seinen geschmeidigen Bewegungen übt auf viele Menschen durchaus eine gewisse Faszination aus. Doch ohne schützenden Zaun dazwischen möchte ihm beim sonntäglichen Spaziergang oder einer morgendlichen Joggingrunde wohl keiner gegenüberstehen.

Dabei sei die Angst vor dem Wolf eigentlich unbegründet. Die Zahl der Todesfälle nach Wolfsangriffen in den letzten 50 Jahren in Mitteleuropa ist mit 8 Opfern mehr als überschaubar. Und diese sind ausschließlich auf die Tollwut und menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.

Gefährdet seien hingegen Nutztiere im ländlichen Raum, die sich im Freien auf der Weide aufhalten würden. Hier müssten sich die Landwirte erst an das Zusammenleben mit dem Neuankömmling gewöhnen.

Aktuell seien es zwei Wölfe die nach Baden-Württemberg eingewandert seien. Da die Tiere jedoch mehrere tausend Kilometer in nur wenigen Monaten zurücklegen könnten, sei es durchaus möglich, dass noch weitere dazukommen.

Der Wolf steht also unter Beobachtung. Und wer eine „verdächtige" Sichtung macht, kann diese beim BUND melden, damit ihr nachgegangen werden kann und die Menschen im Land nicht in Angst leben müssen vor einer Gruselgestalt aus Kindermärchen.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Angeklagter gesteht "Polizisten-Trick" Der vor dem Landgericht Tübingen wegen des Polizisten-Tricks stehende 31 jährige Mann hat gestanden. Am Montag gab der Angeklagte zu, dass er sich am Telefon als Polizeibeamter ausgegeben hatte und so meist alleinstehende Senioren um ihr Hab und Gut brachte. Insgesamt ergaunerte er mit dieser Masche rund 110.000 Euro.
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Lebenslange Haft für in Tübingen gefassten BVB-Bomber gefordert Plädoyers im Prozess um den Bombenanschlag auf den Bus des Fußballvereins Borussia Dortmund: Die Staatsanwaltschaft hat lebenslange Haft für den Angeklagten Sergej W. gefordert, der in Tübingen auf der Morgenstelle festgenommen worden war.
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"M"Arché im Carré" - Benefizmarkt zugunsten der ARCHE Intensivkinder Die Kinderkrankenpflege "ARCHE Intensivkinder" aus Kusterdingen-Mähringen gilt als Kompetenzzentrum für dauerbeatmete Säuglinge und Kinder. Unter dem Motto "Liebe und Hightech zum Überleben" haben sich die zwei Geschäftsführerinnen Christiane Miarka-Mauthe und Sabine Vaihinger vor elf Jahren das Ziel gesetzt, intensivpflegebedürftigen Kindern eine familiäre Alternative zur Intensivstation des Krankenhauses zu geben. Mit diesem Konzept gelten sie als Vorreiter. Erstmals wurde nun am vergangenen Samstag der Benefiz-Markt "M"Arché" veranstaltet sowie eine GALA, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und Spenden zu sammeln.

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