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Tübingen

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Bewegte Bilder - Mediale Ausstellung "Personen Institutionen Objekte Sachen" in der Kunsthalle

Bewegte Bilder in Tübinger Kunsthalle. Ein eher ungewohnter Anblick, dass geben auch die Verantwortlichen preis. Andree Korpys und Markus Löfflers Arbeiten der letzten 20 Jahre, aber auch jüngst entstandene Installationen werden nun in einer großen Werkschau zusammen ausgestellt. "Personen Institutionen Objekte Sachen" ist der Titel der Ausstellung, aber auch der eines Werke.

Personen Institutionen Objekte Sachen – oder kurz PIOS ist eines der jüngeren Werke der Künstler. Inhalt der Installation sind drei parallel angespielte Bildebenen, die den Neubau der BND-Zentrale in Berlin zeigen. Dadurch wird der Beobachter ein Stück weit zum Beobachteten. Objekte, die sich um den Bundesnachrichtenbau in Berlin befanden wurden gefilmt, sowie der Neubau selbst. Denn laut Korpys ist in der Kriminologie die Strategie, dass Objekte und Verhaltensweisen die einem selbst am unwichtigsten Erscheinen, die höchste Aussagekraft haben, da man sie nicht kontrolliert. So könne man am besten etwas über jemanden erfahren. Und diese Methode wurde auf den BND selbst angewandt.

Zentrales Thema in vielen der Videoinstallationen ist die mediale Vermittlung von Informationen und deren Wahrheitsgehalt. Inwiefern kann man sich auf das verlassen, was die Medien uns beibringen? Und wie weit muss sich der Mensch selbst bilden? Laut Korpys, seien es immer auch journalistische Fragen die die beiden Künstler beschäftigen. Man bekomme zwar immer eine mediale Übermittlung der Informationen, aus diesen müsse man sich aber immer eine eigene Meinung bilden. Davon müsse man sich aber selbst befreien indem man selbst zu Dingen die einen Interessieren hingeht, mit den Leuten spricht und sich ein eigenes Bild machen.

Insgesamt werden sechs Filme der beiden Künstler ausgestellt, die ein breites Themenspektrum abdecken. So gibt es Beiträge über eine Taserschulung der Bundespolizei, über den Staatsbesuch von George W. Bush im Jahr 2002 oder über die Proteste im Atomendlager Gorleben.

Die Ausstellung eröffnet am Samstagabend um 19.00Uhr und ist bis zum 18. Februar zu Gast in der Kunsthalle Tübingen.


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