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Tübingen

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Palmer kennenlernen und Bündnisse schließen - Nigerianischer Botschafter zu Gast

Oberbürgermeister Boris Palmer begrüßte den nigerianischen Botschafter Yusuf Maitama Tuggar im Rathaus in Tübingen. Der Anlass für den Besuch war, sowohl die Stadt Tübingen und seinen OB Palmer kennenzulernen als auch Bildungsallianzen zu schließen.

Palmer sei für ihn ein progressiver und dynamischer Politiker. Einer mit dem er gerne Bündnisse schließen möchte, vor allem im Bereich der Bildung.Tübingen ist deshalb sein erster Besuch in einer Stadt, um sich mit dem Bürgermeister zu treffen. Vor dem Empfang hatte er eine Stunde lang Zeit sich Tübingen anzuschauen, eine Stadt von der er sehr angetan sei. Diese sei wunderbar und malerisch. Man könne erkennen, dass es eine sehr geschäftstüchtige Stadt ist. Den Spaziergang durch die Stadt habe er sehr genossen.

Zweitausend-fünfzehn gab es erstmals einen Parteiwechsel in Nigeria. Und erst seit ein paar Wochen ist Yusuf Tuggar nigerianischer Botschafter in Deutschland. In dieser kurzen Zeit sieht er aber schon einige Parallelen zwischen den Ländern.

Deutschland, genau wie Nigeria, sei was man im deutschen als einen Gestaltungsmarkt bezeichnen würde. Es sei eines der bedeutenden Globalisierungsländer.

Und Nigeria sei das größte Land in Afrika, mit der größten Wirtschaft. Er denke also, das die Partnerschaft zwischen Deutschland und Nigeria richtig sei,, auch um im Rest der Welt Fortschritte zu machen.

Auch die Wahlen in Deutschland habe er während seiner recht frischen Amtszeit verfolgt. Im guten Abschneiden der AfD sieht er kein Problem. Bereits vor der Wahl habe er gesagt, dass keine der Parteien sich gegen Geschäft mit Afrika augesprochen hätte, auch nicht die AfD. Diese würde, genau wie die anderen Parteien sagen, man müsse sich auf Afrika konzentrieren und sicher gehen, das Afrika entwickelt ist. Das möge vielleicht aus anderen Gründen passieren als bei den restlichen Parteien. Damit habe man aber kein Problem in Nigeria.

Für Palmer sei es eine große Ehre gewesen, dass Tuggar Tübingen so früh in seiner Amtszeit besuchte. Dieser revanchierte sich, mit einem Eintrag im Goldenen Buch der Stadt.


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