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"Weckruf gehört"

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SPD soll sich laut Parteichef Schulz mehr um verbitterte Wähler bemühen

SPD-Chef Martin Schulz hat seine Partei dazu aufgerufen, sich mehr um "verbitterte" Wähler zu bemühen, die zur AfD abgewandert sind. "Die Mehrheit müssen wir überzeugen, dass ihr Weckruf gehört worden ist", sagte Schulz im Interview mit der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung. Viele AfD- Wähler fühlten sich "nicht respektiert" und sähen "ihre individuelle Lebensleistung nicht gewürdigt", so der SPD-Chef.

"Das muss die SPD sehr ernst nehmen." Als Beispiel nannte er: "Der junge Mann im Osten, der für sich keine Perspektive sieht, weil seine Region abgehängt wird, dem müssen wir sagen: Du bist uns wichtig, wir sorgen für den Breitbandausbau, damit sich in deiner Heimat wieder Firmen ansiedeln können."Weiter sagte Schulz: "An die Hardcore-Rechtsextremisten werden wir nicht herankommen. Aber das ist eine Minderheit unter der AfD-Wählerschaft." Zugleich kündigte er eine "knallharte Auseinandersetzung" mit der AfD und ihren Funktionären an. Umstrittene Aussagen von Björn Höcke oder Alexander Gauland bezeichnete er als "Angriffe auf die Grundprinzipien unserer Demokratie".

Zugleich rief Schulz Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu auf, die Vorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Reform der Eurozone zu unterstützen, insbesondere für ein eigenes Budget der Eurozone. "Wenn die Bundeskanzlerin Macron die kalte Schulter zeigt, entsteht ein schwerer Schaden für die Eurozone. Davor kann ich nur warnen!"


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Prominente Exkursion ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb "Die schwäbische Alb zeigt dem Rest des Landes wie es geht" - ein Satz, der aus dem Mund des Staatssekretärs für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Andre Baumann, bei einem Besuch des Biosphärengebiets Schwäbische Alb am Donnerstag Morgen kam. Begeistert von den heimischen Wacholderheiden prüfte er, während einer Exkursion, inwiefern sich Ökologie, Ökonomie und Soziales in dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb verbinden lassen.
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Linke fordert Freiheit für Julian Assange Die Partei die Linke fordert von der Bundesregierung, sich aktiv und schnellstmöglich für die Freiheit des Internetaktivisten Julian Assange einzusetzen. Das teilte die Tübinger Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel in einer Pressemitteilung mit.
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Millionen Fahrgäste mit naldo unterwegs Der Verkehrsbund naldo zieht eine positive Jahresbilanz. Knapp 74 Millionen Fahrgäste waren im vergangenen Jahr mit naldo unterwegs. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich 2017 bei den verkauften Monatskarten, Jahres-Abos und Abo 63 plus einen Zuwachs von 4,8 Prozent.

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