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"Weckruf gehört"

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SPD soll sich laut Parteichef Schulz mehr um verbitterte Wähler bemühen

SPD-Chef Martin Schulz hat seine Partei dazu aufgerufen, sich mehr um "verbitterte" Wähler zu bemühen, die zur AfD abgewandert sind. "Die Mehrheit müssen wir überzeugen, dass ihr Weckruf gehört worden ist", sagte Schulz im Interview mit der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung. Viele AfD- Wähler fühlten sich "nicht respektiert" und sähen "ihre individuelle Lebensleistung nicht gewürdigt", so der SPD-Chef.

"Das muss die SPD sehr ernst nehmen." Als Beispiel nannte er: "Der junge Mann im Osten, der für sich keine Perspektive sieht, weil seine Region abgehängt wird, dem müssen wir sagen: Du bist uns wichtig, wir sorgen für den Breitbandausbau, damit sich in deiner Heimat wieder Firmen ansiedeln können."Weiter sagte Schulz: "An die Hardcore-Rechtsextremisten werden wir nicht herankommen. Aber das ist eine Minderheit unter der AfD-Wählerschaft." Zugleich kündigte er eine "knallharte Auseinandersetzung" mit der AfD und ihren Funktionären an. Umstrittene Aussagen von Björn Höcke oder Alexander Gauland bezeichnete er als "Angriffe auf die Grundprinzipien unserer Demokratie".

Zugleich rief Schulz Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu auf, die Vorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Reform der Eurozone zu unterstützen, insbesondere für ein eigenes Budget der Eurozone. "Wenn die Bundeskanzlerin Macron die kalte Schulter zeigt, entsteht ein schwerer Schaden für die Eurozone. Davor kann ich nur warnen!"


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Sülchenfunde - Werkstattbesuch beim Landesamt für Denkmalpflege Die bis 2017 andauernden Ausgrabungen an der Rottenburger Sülchenkirche haben sensationelle Prunkstücke aus vergangenen Zeiten ans Tageslicht befördert. Eine Auswahl der gefundenen Objekte wird seit November 2017 im neu eingerichteten Sülchen-Museum, das eine Zweigstelle des Rottenburger Diözesanmuseums bildet, ausgestellt. In den Werkstätten des Landesamtes für Denkmalpflege in Tübingen, wurde uns nun gezeigt, wie die gefundenen Stücke freigelegt werden und wie detailreich die Auswertung der Artefakte ist.
Foto: pixelio.de - O. Fischer Foto: pixelio.de - O. Fischer
EU leitet förmliche Prüfung von Kartellvorwürfen gegen VW, Daimler und BMW ein Die Europäische Kommission hat eine eingehende Untersuchung eingeleiteté um zu prüfen, ob BMW, Daimler und der VW-Konzern mit Volkswagen, Audi und Porsche gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen haben, und Absprachen getroffen haben, um bei der Entwicklung und Einführung von Systemen zur Verringerung der Emissionen von Benzin- und Diesel-Pkw nicht unter Wettbewerbsdruck zu stehen.
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EU-Kommission will Zeitumstellung schon 2019 abschaffen Die EU-Kommission schlägt vor, schon im Jahr 2019 die Zeitumstellung in Europa abzuschaffen und es den Mitgliedstaaten zu überlassen, zu entscheiden, ob sie dauerhaft die Sommerzeit oder die Winterzeit anwenden wollen.

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