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Wegen Insolvenz

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Lufthansa plant Rückhol-Tickets für in Übersee gestrandete Air-Berlin-Reisende

Weil Air Berlin ab Ende dieser Woche alle Überseeflüge beendet, bereitet Lufthansa Rückkehrtickets für die wohl vielen Tausend gestrandeten Urlauber vor.

Dies erklärt Lufthansa-Chef Carsten Spohr gegenüber der "Rheinischen Post". Es sei "tragisch", wenn Reisende nicht mehr in die Heimat zurückkommen könnten. "Wir bereiten ein Angebot vor, um im Ausland gestrandeten Passagieren der Air-Berlin die Heimreise zu einem fairen Preis anzubieten, sofern wir die Kapazitäten dafür haben", sagte er. Zum Hintergrund: Laut Air Berlin wurden Tickets für 100.000 Langstreckenflüge von Air Berlin storniert. Viele der Betroffenen sind aber schon in Übersee.

Für Fluggäste von Air Berlin, die von einer Flugstreichung betroffen sind, gilt: Wenn die Buchung vor 15. August 2017 getätigt wurde, ist keine Erstattung möglich. Betroffene Passagiere können Ihre Forderung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Insolvenztabelle anmelden. Wer nach dem 15. August 2017 gebucht hat, erhält eine Erstattung des Flugpreises, wenn sein Flug nicht mehr durchgeführt wird. Umbuchungen auf andere Fluggesellschaften sind nicht möglich.

Für Abflüge vor Insolvenzantragstellung kann laut Air Berlin derzeit keine Kompensation gezahlt werden. Dies sei insolvenzrechtlich ausgeschlossen. Für betroffene Passagiere bestehe die Möglichkeit, die Kompensationsforderung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Insolvenztabelle anzumelden. In diesem Fall erhalten alle betroffenen Passagiere automatisch und unaufgefordert ein Formblatt mit weiterführenden Informationen.


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