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Lobbycontrol

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Bundesregierung pflegt Nähe zur Autoindustrie auch nach Dieselgate

Die Bundesregierung pflegt auch nach dem Diesel-Skandal besonders enge Beziehungen zu den Lobbyisten der deutschen Automobilindustrie.

Eine Auswertung von Lobbycontrol, die dem Berliner "Tagesspiegel" vorliegt, ergab, dass sich die Bundesregierung zwischen September 2015 und Mai 2017 mehr als zweieinhalb mal so häufig mit Autolobbyisten traf wie mit Interessenvertretern für Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz sowie der Beschäftigten zusammen. Lobbycontrol stützt sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken.

Die Partei hatte nach Treffen zum Thema Mobilität zwischen Spitzenvertretern der Regierung und Interessensvertretern seit Bekanntwerden des Dieselskandals im September 2015 gefragt. Demnach trafen sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) oder seine Mitarbeiter 61 Mal mit der Autoindustrie, darunter 14-mal Dobrindt persönlich. Andere von Lobbycontrol berücksichtigte Verbände bekamen keinen Termin. Auch bei der Bundeskanzlerin fanden Umweltverbände, Verbraucherschützer, Gewerkschaften oder Betriebsräte laut Lobbycontrol kein direktes Gehör.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Relikte der Tübinger Synagoge entdeckt Bei Sanierungsarbeiten am Zaun der ehemaligen Synagoge in Tübingen wurden 28 Glasfragmente gefunden, bei denen es sich um Teile der einstigen Synagogenfenster handelt.
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Vier Sterne für Neckartal-Radweg Der Neckartal-Radweg, der von Villingen-Schwenningen bis nach Mannheim führt und dabei auch viele Stationen in der Region, wie Tübingen und Rottenburg, hat, wurde auf der CMT mit 4 von 5 Sternen ausgezeichnet.
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"Von Weimar bis Merkel" - Heiner Kondschak übernimmt Eröffnungsstück der neuen Tonne Das Eröffnungsstück in einem neuen Theaterhaus muss schon etwas Besonderes sein. Kein anderer als Heiner Kondschak wurde daher mit der Inszenierung des ersten Stücks im neuen Tonne-Theater beauftragt.

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