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Tübingen

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Joachim Gauck erhält Leopold-Lucas-Preis

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat am Dienstag-Abend in Tübingen den Leopold Lucas-Preis erhalten.

Der Preis wird von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Uni Tübingen verliehen. Er ist mit fünfzigtausend Euro dotiert und geht an Persönlichkeiten, die sich um die Verbreitung des Toleranzgedankens verdient gemacht haben. 
 
In seiner Rede ging Joachim Gauck darauf ein, dass Kränkungen oft zu Katastrophen führten, wenn die Gegenseite mit Revanche, Rache und Revision reagiere. Vielmehr sollte, wer gekränkt wurde, kühl analysieren, was ihn verletzt habe – Deeskalation durch Versachlichung. 
 
Den Leopold-Lucas-Preis für Nachwuchswissenschaftler erhielt Dahan Fan für seine Dissertation „Die Problematik der Interesselosigkeit bei Kant: Eine Studie zur Kritik der ästhetischen Urteilskraft“.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Land verleiht Landeswirtschaftsmedaille an Unternehmer aus dem Landkreis Tübingen Ist der Landkreis Tübingen der Wirtschaftsstandort Nummer eins in Baden-Württemberg? Der Eindruck kann, bei einem Blick auf die Preisträger der Landeswirtschaftsmedallie entstehen. Diese hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut am gestrigen Donnerstag im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen.
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Museum für lau - Das Landesmuseum Württemberg wird kostenfrei Die Schätze des Landes gehören allen. Deshalb sollte eigentlich keiner dafür bezahlen müssen, sie anzuschauen. Trotzdem verlangen die staatlichen Museen in Baden-Württemberg Eintritt. Das möchten viele ändern. Reinhold Würth, ein Unternehmer und Kunstförderer, hat dafür gesorgt, dass alle das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart gratis besuchen können. Allerdings nur im Jahr 2018.
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Gartenschau 2023 - Neu gegründeter Eigenbetrieb übernimmt Planung Der Balinger Gemeinderat hat am Dienstagabend den Rahmenplan für die Gartenschau 2023 verabschiedet. Im Mittelpunkt steht dabei die Neugestaltung der Areale beidseits der Eyach zwischen der Stadtmühle und dem Wolfental. Auch die Steinach, die im Moment kaum zugänglich ist, soll bis 2023 aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt werden. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 20 Millionen Euro.

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