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Alice Weidel im AfD-Spitzenteam bei Bundestagswahl?

Die baden-württembergische AfD-Politikerin Alice Weidel soll Spitzenkandidatin ihrer Partei bei der Bundestagswahl werden oder zum Spitzenteam gehören. Zumindest wenn es nach dem Willen des Landesverbandes geht.

Die Sechsundzwanzigjährige ist bereits Spitzenkandidatin der baden-württembergischen Landesliste. 
 
Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Hans Ulrich Rülke sagte, das Vorgehen der Landes-AfD belege die ganze Absurdität in der Partei. Noch vor wenigen Wochen habe man Weidel als Kandidatin für den Landesvorsitz durchfallen lassen und nun solle dieselbe Kandidatin für die Spitzenkandidatur auf Bundesebene geeignet sein. Man müsse schon AfD heißen, um mit einer solchen Logik Politik zu machen.

Der SPD-Vorsitzende Reinhold Gall sagte: „Die diversen Machtcliquen in der AfD ziehen ein ganz übles Schmierenstück ab. Wir erleben ein Paradebeispiel für abstoßendes Personengeschachere."

Nach Ansicht von Reinhold Gall, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, hat die AfD jeden Anspruch verloren, auch nur die leiseste Kritik an anderen Parteien zu üben. „Die diversen Machtcliquen in der AfD ziehen ein ganz übles Schmieren-stück ab. Wir erleben ein Paradebeispiel für abstoßendes Personengeschachere", sagte Gall. Es bleibe deshalb zu hoffen, „dass auch die bisherigen AfD-Wähler sich von diesem Verein alsbald angewidert abwenden".

Mit dem Verzicht von Petry auf die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl ist für Gall endgültig klar, dass die AfD im Parteienspektrum sich nicht bürgerlich-rechtskonservativ positionieren wird und dies auch nicht kann. „In der AfD sind längst die schlimmsten nationalistischen Rechtsradikalen auf dem Vormarsch", erklärte Gall. Es sei zu erwarten, dass der populistische Kurs, der übelste Hetze, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und die Spaltung unserer Gesellschaft mit einschließe, sogar noch verschärft werde.


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DGB fordert deutlich stärkere Entlastung der Arbeitnehmer in der Krankenversicherung Der DGB hat die absehbare leichte Beitragssenkung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als völlig unzureichend kritisiert und eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefordert - also Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen.
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BASF sieht nach Untersuchungen keine Gefahr giftiger Matratzen Der Chemiekonzern BASF hat in einem Vorprodukt für Matratzenschaum zu viel Dichlorbenzol verarbeitet. Dieses steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. Erste Untersuchungen des Unternehmens an verunreinigten Schäumen sowie Berechnungen zeigen nun laut BASF, dass nicht von einer Gesundheitsgefährdung auszugehen sei. Zahlreiche Matratzenhersteller hatten ihre Produktion nach Bekanntwerden der Panne gestoppt.

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