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Kabelfernsehen in Baden-Württemberg ab heute ausschließlich digital - So empfangen Sie RTF.1

Das Kabelfernsehen in Baden-Württemberg ist bald komplett digital. Das analoge Kabelfernsehen von Unitymedia wird ab heute abgeschaltet, zugunsten besserer Bildqualität und mehr Programmvielfalt. Wer einen älteren Fernseher hat, muss möglicherweise handeln, damit das Bild nicht schwarz bleibt. Wir sagen Ihnen, ob Sie betroffen sind und was zu tun ist, damit Sie Ihr Kabelfernsehen mit RTF.1 auch künftig empfangen.

In Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg läutet Unitymedia im Juni das Ende das analogen Zeitalters im Kabelfernsehen ein. Beim Satellitenempfang und bei der Dachantenne ist es schon längst vorbei. Nun wird im Juni auch beim Kabelanschluss komplett auf Digital-TV umgeschaltet. Der Vorteil: Statt knapp 30 Kanäle wie beim analogen Kabelfernsehen haben die Kunden beim Digitalempfang rund 100, zudem wird beste Bildqualität in HD möglich. Analoges Kabelfernsehen kann das nicht leisten, weil das analoge Sendesignal so viel Platz in Anspruch nimmt.

Christian Hindennach, Senior Vice President Consumer bei Unitymedia betont: "Der Umstieg ist kinderleicht, und der Empfang des digitalen Fernsehens kostet nichts extra". In Elektronikmärkten wie MediaMarkt und Saturn informiert Unitymedia über die Umstellung, und unter der kostenlosen Info-Hotline 0800 / 7733204.

Daran erkennen Sie, ob Sie handeln müssen

Sie sehen RTF.1 rund um die Uhr? Dann sehen Sie uns digital und sind gerüstet für die Umstellung. Denn im analogen Kabel senden wir nur noch zwei Stunden täglich zwischen 18 und 20 Uhr. 

Sie sehen unsere Schwestersender RIK - Regionaler Infokanal und BWeins? Sie sind bereits auf Digitalempfang!

Falls nicht, benötigen Sie einen Kabelreceiver. Eine Auswahl finden sie hier bei Amazon oder im Elektrofachhandel. Alternative ist ein Festplattenrecorder mit DVB-C-Tuner oder ein neuer Fernseher mit integriertem Tuner.

Moderne Flachbildfernseher können Digital-TV in der Regel empfangen. Sie haben oft einen entsprechenden Tuner schon eingebaut. Beim Kabel ist ein DVB-C Tuner nötig (Digital Video Broadcasting - Cable). Ältere Fernseher haben das nicht. Diese müssen Sie aber nicht wegwerfen.

Digital-TV mit Kabelreceiver

Separate DVB-C-Receiver gibt es im Handel und im Internet zu kaufen. Sie kosten ab etwa 30 Euro aufwärts. Diesen Receiver müssen Sie zwischen ihren Fernsehanschluss in der Wand und den Fernseher stecken.

  • Sie verbinden die Antennendose in der Wand und den Receiver mit dem gewonten, weißen Antennenkabel. 
  • Receiver und Fernseher verbinden Sie mit einem Scartkabel oder (wenn Ihr Fernseher so einen Anschluss hat) mit einem HDMI-Kabel. 
  • Am Fernseher wählen Sie künftig nur noch den Scart-Anschluss oder HDMI-Anschluss aus oder lassen das Gerät einfach auf diesem Kanal. 
  • Die Fernsehsender wählen Sie ab sofort über die Fernbedienung des Kabelreceivers aus.

Wichtig ist, dass sie einen Kabelreceiver, also für DVB-C verlangen. Nicht: DVB-S (Digitalsatellit) oder DVB-T (digitaler Antennenempfang).

Zeitplan zur Digitalisierung: Wann wird wo umgestellt?

Zwischen dem 1. und 27. Juni 2017 schaltet Unitymedia in mehreren Wellen das analoge TV-Signal ab. Die Umstellung auf den volldigitalen TV-Empfang beginnt im südlichen Teil Baden-Württembergs am 1. Juni 2017, der Norden folgt am 6. Juni 2017. Unitymedia Kunden in Hessen können sich auf ein volldigitales TV-Angebot ab dem 13. Juni 2017 freuen. Die Wellen vier und fünf folgen in Nordrhein-Westfalen: Der südliche Teil des bevölkerungsreichsten Bundeslandes verabschiedet sich am 20. Juni 2017 vom analogen TV, gefolgt von den nördlichen Gebieten am 27. Juni 2017.

Die Deutsche TV-Plattform, in der sich öffentlich-rechtliche und private Sender zusammengeschlossen haben, begrüßen den Schritt: "Wir haben bereits mehrere Umstellungen erfolgreich begleitet, zum Beispiel die Einführung von DVB-T oder die Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens. Folgerichtig begleitet die Deutsche TV-Plattform jetzt sehr gerne das Vorhaben von Unitymedia. Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht und wir künftig ähnliche Initiativen von Kabelnetzbetreibern unterstützen können", so Andre Prahl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen TV-Plattform.


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