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Tübingen

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Kampf um Spitze in Forschung und High Tech: Neues Super-Mikroskop in Betrieb genommen

Im Zentrum für Licht-Materie-Interaktionen in Tübingen ist am Freitag ein Helium-Neon-Ionenmikroskop installiert worden. Die Anschaffung des 1,5 Millionen Euro teuren Gerätes, ist in einem Festsymposium gefeiert worden. Das Spezialgerät eröffnet neue Möglichkeiten zur Mikroskopie und Nanofabrikation.

Das Zentrum für Licht-Materie-Interaktion, Sensoren und Analytik (LISA) der Universität Tübingen. Im Rahmen eines Festsymposiums konnte dieses sein neues Helium-Neon-Ionenmikroskop in Betrieb nehmen. LISA wurde 2011 von Arbeitsgruppen aus Physik und Chemie gegründet.

Was kompliziert klingt, ist ein interdisziplinäres Forschungs-, Entwicklungs- und Servicezentrum der Uni. Es befindet sich auf dem naturwissenschaftlichen Campus auf der Morgenstelle. Im LISA werden in der Regel fach übergreifende Projekte geplant und durchgeführt. Forschungsinfrastruktur soll dort effizient nutzbar gemacht werden – für interne und externe Wissenschaftler.

Dadurch soll der Wissenstransfer gefördert werden. Neben Grundlagenforschung werden auch anwendungsnahe Fragestellungen - beispielsweise aus der Industrie. - bearbeitet. Das neue Super-Mikroskop eröffne dabei ganz neue Möglichkeiten, so Dieter Kern, emeritierter Professor am
Zentrum für Licht und Materie-Interation (LISA) der Universität Tübingen.

Mit einem sehr feinen Ionenstrahl kann eine Oberfläche asehr exakt bgetastet wird. Die Ionen schlagen schlagen beim Auftreffen auf dem Zielobjekt Elektronen aus der Oberfläche. Diese können dann widerum  nachgewiesen werden. Und entsteht ein überaus hoch aufgelöstet Bild.

So können Strukturen, die beispielsweise für Produkte gebraucht werden, viel genauer dargestellt und betrachtet werden. Das Super-Mikroskop kann dabei zur Mikroskopie und Materialerforschung, aber auch zur Bearbeitung von Oberflächen eingesetzt werden.


Das 1,5 Millionen Euro teure neue Supermikroskop wurde mit Unterstützung durch die Uni und Geldern der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Es soll auch beim angestrebten Wissenstransfer von der Forschung zu den Unternehmen für neue, innovative und wettbewerbsfähige High-Tech-Produkte helfen.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Warnung vor falschen Polizeibeamten Das Landeskriminalamt warnt erneut vor Anrufen falscher Polizeibeamter. Beim Polizeipräsidium Reutlingen sind in den vergangenen Tagen rund 30 Fälle zur Anzeige gebracht worden.
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"Dann macht es doch selbst" - Youtube-Video zeigt grünen Ministerpräsidenten in Rage Wie tief ist der Spalt zwischen den Südwest-Grünen und ihrer Bundespartei? Ein auf dem Parteitag versteckt aufgenommenes Video zeigt einen Minsterpräsidfenten in Wut und Rage. Hintergrund ist der Parteitagsbeschluss, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotoren wieder zuzulassen. "Könnt ihr machen - aber dann lasst mich in Ruhe" - sagt Kretschman. Er soll für die kriselnden Bundes-Grünen im Wahlkampf die Kohlen aus dem Feuer holen. Brisant: der grüne Bundesvorsitzende Cem Özdemir wird über den Parteitag später resümieren: man habe alle hinter den Beschlüssen versammelt - einschließlich dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten.
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Das Auto soll ein Schwabe bleiben: Land steckt Millionen in E-Mobilität. 2000 neue Strom-Zapfsäulen. Im Zuge der Klimaerwärmung, der Co2-Einsparungen und der Schadstoffe in der Luft rückt das Auto mit Verbrennungsmotor immer mehr in den Fokus der Politik. Das E-Auto könnte hier einer der Schlüssel sein. Vor wenigen Jahren hatte die Bundesregierung das Ziel von einer Millione E-Autos bis 2020 ausgegeben. Kürzlich aber kassierte die Kanzlerin diese Vorgabe wieder ein - trotz einer Verkaufsprämie. Experten verweisen auf noch zu geringe Akku-Leistungen, besonders aber auf fehlende E-Tankstellen. Die grün-schwarze Landesregierung will genau das jetzt mit einer massiven Elektromobilitätsoffensive ändern. Und damit sicherstellen: auch das Auto der Zukunft soll aus Baden-Württemberg kommen.

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