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Am Puls des Landes

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Buchtipps

Sagenhaftes Äthiopien: Archäologie, Geschichte, Religion

Äthiopien ein Land voller Kontraste. Seine atemberaubenden Landschaften und sagenhaften Hochkulturen bilden den Rahmen für eine Jahrtausende alte Zivilisation. Imposante Sehenswürdigkeiten wie die geheimnisvollen Felsenkirchen von Lalibela und die mystischen Stelen von Aksum sind weltberühmt und zählen zu unserem kulturellen Erbe. Spätestens seit der Entdeckung von Lucy wissen wir, dass sich hier die Wiege der Menschheit befand. Hier breitete sich seit Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. die aus Südarabien kommende Hochkultur der Sabäer aus, hier entwickelte sich das antike Reich von Aksum. Das noch junge Christentum fasste in Äthiopien schnell Fuß und wurde früher als in fast allen anderen Ländern Staatsreligion. Mit dem Aufkommen des christlichen Mönchtums im frühen Mittelalter entstanden Kirchen und Klöster von einzigartiger Gestalt. Spannend und klar schreibt der promovierte Archäologe Klaus Dornisch über Archäologie, Geschichte und Kultur dieses facettenreichen Landes.


Zwei alte Frauen. Eine Legende von Verrat und Tapferkeit.

Der Nomadenstamm der Gwich-in, hoch oben in Alaska, wird während eines extremen Winters von einer Hungersnot heimgesucht. Wie es das Stammesgesetz vorsieht, beschließt der Häuptling, zwei alte Frauen als unnütze Esser zurückzulassen. In der eisigen Wildnis auf sich allein gestellt, geschieht das Erstaunliche: die beiden Frauen finden den Mut und den Willen zu überleben. Und es gelingt ihnen.


Die Lerchenschule

Griechenland ist für Erhart Kästner (1904-1974) nicht ein Land romantischer Besinnung, sondern das der Ölberge und Weinberge, der täglichen Auseinandersetzung mit sehr konkreten Aufgaben des Lebens, zu deren Bewältigung jene demütige, sich ihrer selbst sichere Bescheidenheit der einfachen Berghirten besser taugt als die fruchtlose, weil letzlich den Lebenswillen lähmende Reminiszenz an einstmalige historische Größe. Kästners Sprache ist immer gebändigt von einem fast klassischen Formbewußtsein, die in der Vision eines Bildes aufzublühen vermag, der neben der Prägnanz des Striches Duft, Klang und Farbe eignet. (Süddeutsche Zeitung)


Hundert Jahre Türkei: Zeitzeugen erzählen

Zeitzeugen berichten von ihren Erlebnissen und gehen den Fragen nach, die seit je die türkische Gesellschaft umtreiben: sei es der türkische Nationalismus mit all seinen Facetten, der Umgang mit den Nationalitäten, die Stellung der Frau, sei es die Überlegung, wohin die kemalistische Revolution geführt hat. Diese Kernfragen sind nach dem Zusammenbruch des osmanischen Vielvölkerreiches über all die Jahrzehnte hinweg bis heute aktuell. Dieses Lesebuch ist Einführung und Quellenband zugleich - eine Geschichte der Türkei aus erster Hand, wie es sie noch nicht gibt.


Verschleppt: Linda Roloffs sechster Fall

An der Schweizer Grenze wird eine Rentnerin tot aufgefunden. Die Tübinger Journalistin Linda Roloff erfährt von dem mysteriösen Mord und ihre Neugier ist sofort geweckt. Bei ihren Recherchen stößt sie auf ein dubioses Speditionsunternehmen und lernt die Nigerianerin Hadé kennen, die von skrupellosen Menschenhändlern nach Deutschland verschleppt wurde, um hier als Prostituierte zu arbeiten. Als Linda schließlich selbst in die Gewalt der Menschenhändler gerät, beginnt ein Wettlauf mit dem Tod …


Der erste Mensch

Gespiegelt in der Figur Jacques Comery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter im Armenviertel Algiers verbringt. Auf der Suche nach einer Vaterfigur beginnt er, über die eigene Herkunft zu reflektieren.


Das Kapverdenhaus

Das Kapverdenhaus

Die Republik Kap Verde ist ein afrikanischer Inselstaat, bestehend aus 15 größeren und einigen kleinen Inseln. Neun davon sind bewohnt. Auf einer dieser neun bewohnten Inseln im Zentralatlantik spielt der neue Roman von Ursa Koch. Er erzählt von zwei deutschen Schwestern, die auf der Suche nach ihren Wurzeln sind. Es geht aber auch um Träume, Verletzungen in der Kindheit und die Sehnsucht nach Liebe.


Reise zwischen Nacht und Morgen

Reise zwischen Nacht und Morgen

Vom ehemaligen Glanz ist im Circus Valentin nichts mehr zu spüren. Die Tiere sind alt geworden, der Clown, die Seiltänzerin, alle haben schon bessere Tage gesehen, als sie noch vor Königen spielten. Nun brennt auch noch der halbe Circus ab und Direktor Valentin weiß nicht mehr weiter. Da bekommt er eines Tages einen Brief aus dem Orient - eine aufregende Reise beginnt...


Iran - Weltreich des Geistes

Iran - Weltreich des Geistes

Axworthy führt in großem Bogen und zugleich detailreich durch drei Jahrtausende iranischer Kulturgeschichte. Ein längst fälliger Einblick in eine wenig bekannte Region: Die Griechen zählten die Perser zu den kulturlosen Barbaren aus reiner Eifersucht und Konkurrenzgefühlen, denn sie waren ihnen oft unterlegen. Trotzdem prägt diese Klassifizierung unser Geschichtsbild bis heute. Dabei ist der Iran ein Weltreich des Geistes von ungeahnter Vielfalt und anhaltender Bedeutung.


Die Stunde der Kurden: Wie sie den Nahen Osten verändern

Die Stunde der Kurden: Wie sie den Nahen Osten verändern

Seit 100 Jahren kämpfen die Kurden im Nahen Osten um einen eigenen Staat. Ausgerechnet im Irak, wo sie am brutalsten unterdrückt wurden, sehen sie sich nun ihrem Ziel so nah wie nie zuvor. Wie ein Leuchtturm steht ihre autonome Region an einem Meer voller Gewalt. Das kleine, bislang autonome Kurdistan erlebt einen Wirtschaftsboom, ist eine Insel der Toleranz und praktiziert Demokratie wie kein anderes Land im Orient - aber gerade deswegen hat es als Nachbarn mehr Feinde als Freunde.


Ein gewöhnlicher Mensch: Die wahre Geschichte hinter Hotel Ruanda

Ein gewöhnlicher Mensch. Die wahre Geschichte hinter Hotel Ruanda

Das zentralafrikanische Land Ruanda ist im Jahr 1994 Schauplatz eines unfassbaren Völkermords. Durch Diplomatie, Täuschung und vor allem Mut gelingt es Paul Rusesabagina, dem Direktor des Hotels Mille Collines, weit über 1000 Tutsis und gemäßigten Hutus Zuflucht zu bieten und so das Leben zu retten.


Der Fall Hamilton

Der Fall Hamilton

Ceylon in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts: Der junge Singhalese Sam gebärdet sich britischer als die Briten selbst. Der Mord an einem englischen Teepflanzer gibt ihm die Gelegenheit, seinen Scharfsinn in die Dienste der Kolonialherren zu stellen. Doch vergeblich. Fassungslos muss er mitansehen, wie Ceylon sich den Weg in die Unabhängigkeit sucht, während ihm sein eigenes Leben entgleitet.


Der Weltensammler

Der Weltensammler

Der britische Offizier Sir Richard Burton ist einer der seltsamsten Menschen des an exzentrischen Figuren reichen 19. Jahrhunderts: Anstatt in den Kolonien die englischen Lebensgewohnheiten fortzuführen und jede Anstrengung zu vermeiden, lernt er wie besessen die Sprachen des Landes, vertieft sich in die fremden Religionen und reist zum Schrecken der einheimischen Behörden anonym in diesen Ländern herum. So betritt er, in Indien zum Islam konvertiert, als einer der ersten Europäer unerkannt die heiligen Stätten von Mekka und Medina; und er reist zu den Quellen des Nils - eine seelische und körperliche Zerreißprobe, die zum Zusammenbruch führt.


Die Goldenen Äpfel der Hesperiden

Die Goldenen Äpfel der Hesperiden

Teneriffa, die Insel der Glückseligkeit. Waren Sie schon einmal dort? Der Tübinger Unidozent und Schriftsteller Thomas Vogel entführt seine Leser in seinem neuesten Roman genau dort hin. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe... und griechische Mythologie. "Die Goldenen Äpfel der Hesperiden" lautet der Titel. Bei einer Lesung der etwas anderen Art hat der Auto sein Werk jetzt in Reutlingen vorgestellt. Den Soundtrack lieferte der in Ofterdingen lebende Musiker Heiner Kondschak.


Wattwurm um Mitternacht

Wattwurm um Mitternacht

Sie wird auch die "Rosamunde Pilcher aus dem Schwabenland" genannt. Karin Müller behauptet aber von sich, dass ihre Liebesgeschichten mehr Pfiff haben. Ihr neuester Roman spielt auf der Insel Schiermonnikoog, im holländischen Wattenmeer. Bei einer Stricklesung in Reutlingen-Sondelfingen hat sie ihr Werk jetzt vorgestellt. "Wattwurm um Mitternacht" lautet der Titel.


Das kulturelle Gedächtnis: Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen

Das kulturelle Gedächtnis: Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen

Welche Rolle spielt Erinnerung bei der Herausbildung kultureller Identitäten? Welche Formen kultureller Erinnerungen gibt es, wie werden sie organisiert, welchen Wandlungen sind sie unterworfen? Diesen Fragen geht Jan Assmann, Professor der Ägyptologie an der Universität Heidelberg, in einem Vergleich von drei Mittelmeerkulturen des Altertums - Ägypten, Israel und Griechenland - nach. Deutlich wird, welche Bedeutung gerade die Erfindung und der Gebrauch der Schrift für die Entstehung früher Staaten haben.


Mit der Sonne Richtung Westen

Mit der Sonne Richtung Westen

Wenig wissen es: der berühmte Jakobsweg berührt auch unsere Region. Viel ist über die Pilgerroute in letzter Zeit geschrieben worden. Und auf eben diesen Weg hat sich Esther Kleinhage im Mai 2012 gemacht, um nach Santiago de Compostela zu pilgern. Begonnen hat sie in ihrem Heimatort Lausanne in der Schweiz - allein mit einem viel zu schweren Rucksack. Knapp drei Monate war sie unterwegs, in denen sie rund 2100 Kilometer hinter sich brachte. Ihre Erlebnisse hat sie jetzt in einem Buch verarbeitet: "Mit der Sonne Richtung Westen".


Leo Africanus: Ein Reisender zwischen Orient und Okzident

Leo Africanus: Ein Reisender zwischen Orient und Okzident

Die große Historikerin Natalie Zemon Davis erzählt die exemplarische Lebensgeschichte des Leo Africanus wie einen Abenteuerroman: als Muslim geboren, von Katholiken vertrieben und vom Papst getauft...


Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg

Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg

Hape Kerkeling, Deutschlands vielseitigster TV-Entertainer, geht zum Grab des heiligen Jakob - 600 Kilometer durch Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela - und erlebt die außergewöhnliche Kraft einer Pilgerreise. Es ist ein sonniger Junimorgen, als Hape Kerkeling, bekennende »couch potato«, endgültig seinen inneren Schweinehund besiegt und in Saint-Jean-Pied-de-Port aufbricht. Sechs Wochen liegen vor ihm, allein mit sich und seinem elf Kilo schweren Rucksack: über die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen, durch das Baskenland, Navarra und Rioja bis nach Galicien zum Grab des heiligen Jakob, seit über 1000 Jahren Ziel für Gläubige aus der ganzen Welt.


Aiji, der kleine Samurai, auf der Suche nach dem Schlafplatz der Sonne

Aiji, der kleine Samurai, auf der Suche nach dem Schlafplatz der Sonne

Manche kennen vielleicht seine markante Stimme aus dem Radio, andere haben ihn schon im Fernsehen oder im Theater gesehen. Doch Jo Jung ist nicht nur Erzähler und Schauspieler. Er ist auch Autor. Gemeinsam mit seinen Freunden Ulrich Zehfuß und Rainer Buttron hat Jo Jung das Kinderbuch "Aiji, der kleine Samurai, auf der Suche nach dem Schlafplatz der Sonne" geschrieben. Es erzählt über Mut, Toleranz und Freundschaft - und darüber, wie man gemeinsam mit anderen auch die schwierigsten Aufgaben lösen kann.


Mein Leben

Mein Leben

»Ein rührendes und ehrwürdiges Buch... ehrwürdig und selten inmitten unserer Zeit als Dokument eines Lebens, das auf Wahrheit, selbstlosen Dienst und Nächstenliebe gestellt ist. Nicht das ist an Gandhi und seinem Leben das Große, daß er Inder ist und indischen Geist verkörpert, sondern, daß er trotz starker Entwurzelung Indien wiedergefunden hat und seine Heimatliebe aus einem Geiste zu leben und fruchtbar zu machen sucht, der ganz übernational ist und viel Europäisches und Christliches auf sich hat wirken lassen. Daß er gewisse Wahrheiten gefunden hat, die den Anschein der Ewigkeit haben, ist nichts Besonderes, sie liegen auf allen Gassen. Das Besondere ist, daß er diese Wahrheiten sofort und rücksichtslos zu verwirklichen sucht — nicht als Forderungen an andere, sondern als Forderungen an sich selbst, unter Preisgabe des eigenen Ich und seiner Wünsche.« Hermann Hesse


Der letzte Mönch von Tibhirine: Mit Fotos von Bruno Zanzottera.

Der letzte Mönch von Tibhirine: Mit Fotos von Bruno Zanzottera.

In der algerischen Wüste harrt eine kleine Schar von christlichen Mönchen im Kloster Tibhirine aus. Im durch Revolutionen aufgewühlten Nordafrika werden sie, im Spannungsfeld von Christentum und Islam, mehrfach von Rebellen bedroht. Nach intensiver Beratung beschließen die Mönche dennoch zu bleiben.


Faule Kredite: Ein Fall für Kostas Charitos

Faule Kredite: Ein Fall für Kostas Charitos

Die Morde an mehreren Bankern lassen die griechische Finanzwelt erzittern. Die Krise trifft inzwischen jeden, auch die, die sich in Sicherheit wähnten - und Kommissar Charitos steckt mittendrin.


Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

Stellen Sie sich ein Reich vor, das sich seit anderthalb Jahrhunderten von der Welt abschottet. Niemand darf hinaus, kein Fremder hinein. Und doch bietet ein schmales Fenster Einblick in diese nationale Festung: eine künstliche, ummauerte Insel in einem Hafen des Landes, bewohnt von einer Handvoll europäischer Händler. Das Land heißt Japan, der Hafen Nagasaki und die Insel Dejima, man schreibt das Jahr 1799. Dorthin versetzt David Mitchell seinen Helden, den jungen Handelsangestellten Jacob de Zoet, der hofft, auf der von Geschäftemachern und zwielichtigen Gestalten bewohnten Insel sein Glück zu machen. Stattdessen stößt ihn das Schicksal in ein wildes Abenteuer: Er verliebt sich in die Japanerin Orito, die Tochter eines Samurai und Hebamme, die sich vom Inselarzt Dr. Marinus medizinisch ausbilden lässt. Doch eines Tages stirbt Oritos Vater, und sie verschwindet. Plötzlich geht das Gerücht, sie sei in die Sklaverei verkauft worden, um seine Schulden zu begleichen. Jacob geht dem nach und wird in Falschheit, Verrat und Mord verstrickt …


Der Steppenreiter: Auf den Spuren der Nomaden von Asien nach Europa

Der Steppenreiter: Auf den Spuren der Nomaden von Asien nach Europa

10 000 Kilometer von der Mongolei durch Zentralasien bis nach Europa. Der große Ritt des jungen Australiers Tim Cope vom Fuße des Changaigebirges bis über die Karpaten ist schon jetzt ein Klassiker der modernen Abenteuergeschichte. Drei Jahre lang durchreitet der australische Abenteurer Tim Cope das einstige Reich des legendären Mongolenherrschers Dschingis Khan. Eine Reise von noch nie dagewesenen Dimensionen, die ihn durch glühend heiße Wüsten, über hart gefrorene Steppen und schroffe Gebirgsketten führt. Ohne Begleitfahrzeuge vertraut er unterwegs einzig auf die Gastfreundschaft der asiatischen Nomadenclans, auf die Ausdauer seiner vierbeinigen Begleiter Taskonir, Ogonyok und Kok und auf die Treue seines kasachischen Hirtenhundes Tigon, dem er schon mal mit rohen Eiern und Wodka das Leben retten muss. Ein großes Abenteuer-Epos, das uns eintauchen lässt ins jahrhundertealte Leben im Rhythmus der Steppe.



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